Keine Gentechnik-Kennzeichnung bei Backmittel- und Backgrundstoffherstellern

Backmittel- und Backgrundstoffhersteller sichern Gentechnik-kennzeichnungsfreie Rohstoffe

(Bonn, 1. März 2004) Im Rahmen eines Pressegesprächs des Verbandes der Backmittel- und Backgrundstoffhersteller e.V. Bonn/Wien und des Backmittelinstituts e.V. Bonn/Wien mit ausgewählten Vertretern der Bäckerei-Fach- und Publikumspresse wurden die neuen EU-Gentechnik-Kennzeichnungs-Verordnungen Nr. 1829/2003 und Nr. 1830/2003, die ab Mitte April 2004 in Kraft treten, erläutert und diskutiert.
„Die Mitglieder unseres Verbandes unternehmen alle Anstrengungen, um den Bäckern kennzeichnungsfreie Rohstoffe liefern zu können“, so Bernd Dieckmann, stellvertretender Vorsitzender des Backmittelverbandes. Mit großem Aufwand betreiben die Backmittel- und Backgrundstoffhersteller Sicherungsmaßnahmen, um eine Kennzeichnungspflicht des Bäckers zu verhindern, so Frau Prof. Dr. Bärbel Kniel, Vorsitzende des Backmittelinstituts.
Anhand von Fallbeispielen wurden in dem Pressegespräch die Auswirkungen der beiden Verordnungen auf die Lebensmittelhersteller erläutert, die in großem Umfang personelle und sachliche Ressourcen der gesamten Lebensmittelwirtschaft binden. „Es gibt noch einige Auslegungsfragen zu den beiden Verordnungen, die noch mit dem Bundesverbraucherschutzministerium und der EU-Kommission diskutiert werden müssen. Solange es hier keine Klärung gibt, wird von einer liberalen Auslegung der Verordnung ausgegangen“, so RA Amin Werner, Geschäftsführer des Backmittelverbandes.
Herr Udo Berg, Vorsitzender des Expertenkreises des Backmittelverbandes, verwies auf detaillierte Ausführungen zur Anwendbarkeit der beiden Verordnungen, die das Backmittelinstituts in den Ausgaben III/2003 und I/2004 des „bmi-aktuell“ veröffentlicht hat und die im Internet unter www.wissensforum-backwaren.de bzw. www.wissensforum-backwaren.at kostenlos zur Verfügung stehen.
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