Backmittel - natürliche Hilfsstoffe mit Tradition

Um lockere und schmackhafte Backwaren herstellen zu können, werden seit Mitte des 19. Jahrhunderts Backmittel eingesetzt. Sie helfen, Teigbeschaffenheit und Backeigenschaften von Brot und Feinen Backwaren zu verbessern.

Der Zusatz von Backmitteln hat dabei nichts mit dem häufig genannten Schlagwort "Chemie im Brot" zu tun, denn Backmittel bestehen überwiegend aus Lebensmitteln, wie z.B. Malz, Getreideprodukten, Kartoffelmehl, Speiseölen, Milch und Milchprodukten. zudem enthalten Backmittel Lebensmittelzusatzstoffe, wie beispielsweise Emulgatoren (Lecithin), die sich positiv auf den Backprozess und die Eigenschaften der Backwaren auswirken. Dabei kommen Backmittel und Backgrundstoffe in den verschiedensten Phasen der Brot- und Gebäckherstellung zum Einsatz. Zum einen verbessern Backmittel die Beschaffenheit der Teige und ermöglichen so eine schnellere Verarbeitung, bei der hohe Sicherheit gewährleistet ist: Denn durch den Einsatz von Backmitteln kann auch bei Ernteschwankungen gleichbleibende Qualität der verschiedensten Mehle und Teigsorten erreicht werden. Zum anderen wirken sich Backmittel in Kombination mit weiteren Backzutaten auch direkt auf das Endprodukt aus: Guter Geschmack und Geruch, Schnittfestigkeit sowie die richtige Bräunung und Rösche sind entscheidend auf den Einsatz von den jeweils rezeptspezifisch optimalen Backmitteln und dem Können des Bäckers und Konditors abhängig.

So tragen Backmittel in der Backstube nicht nur zum reibungslosen Ablauf der Produktionsprozesse bei, sondern sorgen auch für die große, schmackhafte Vielfalt der Brote und Feinen Backwaren, die täglich frisch beim Bäcker angeboten werden.

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